Chronik

Fastnachtliche Ortschronik Oberachern

 
Erstmalig wurde in einer Narrenzeitung von 1890 eine „Narhalllia Oberachern“ erwähnt. Fakten, Namen, oder Hintergründe dieser Narrhallia sind bis heute unbekannt geblieben. Somit bleibt auch unklar, ob es sich damals bereits um eine Vorgängerorganisation unserer heutigen Narrenzunft handelte.


Die Ursprünge der durch Vereine organisierten Dorffastnacht in Oberachern sind zweifellos bei Turnverein, Gesangsverein und Musikverein zu suchen.
Der Beginn der Fastnacht wurde von Jahr zu Jahr neu festgelegt und richtete sich nach der ersten geplanten Veranstaltung. Teilweise erfolgten die Planungen sehr kurzfristig, in einem Fall nachweisbar erst am Vortag.
Die Narrenzunft Oberachern änderte in ihrer Geschichte mehrfach ihr Gesicht und Erscheinungsbild.


Aus der alten, noch nicht vereinsähnlich strukturierten „Narrhalla Oberachern“ wurde unvermittelt die „Narrhalla im Verkehrsverein Oberachern“, zurück zur „Narrhalla Oberachern“, schließlich „Narrhalla Oberachern e.V.“ und letztlich unsere „Narrenzunft Oberachern e.V.“.


Lange Zeit bestand die Narrhalla lediglich aus dem Elferrat, nebst Prinzenpaar. Darüber sollte auch die aus dem Jahr 1937 dokumentierte Mitgliederzahl von insgesamt 56 Personen nicht hinwegtäuschen.
Belegt wird dies durch einen Brief der Narrhalla Oberachern an den Gemeinderat Oberachern vom 11.12.1960


 „…Schon allein die Tatsache, dass wir über keine Vereinsmitglieder verfügen, erklärt die finanziell stets schwache Situation unserer Vereinigung.“


Die Jahresbilanzen der ersten Jahre weisen Kampagnengewinne von z. B. 20,- DM aus. Ausgaben für Saaldekoration, Umzugswagenbau und Wurfmaterial verschlangen die Gewinne der damaligen Damen- und Fremdensitzungen.
Erst in den 70er-Jahren, als die Veranstaltungen in der Turnhalle durchgeführt wurden und die Presse von „brechend voll“, „ausverkauft“ und „überfüllt“ berichtete, ließ sich ein finanzieller Gewinn des Vereins ablesen.
Umso mehr ist die unermüdliche, ehrenamtliche Arbeit unserer närrischen Vorreiter, gerade in der Anfangszeit,  zu würdigen.
Das vorliegende Schriftstück ist nicht der Versuch einer Vereinschronik. Es soll vielmehr die Entwicklung der „fünften Jahreszeit“ im Ort darstellen, was sich in jüngster Vergangenheit insbesondere in der Zahl der närrischen Neu-gründungen spiegelt. Es ist ein lebendes Papier, das regelmäßig Ergänzung findet.
Für mich war die Erstellung nicht einfach. Einerseits war ich auf die alten, vermutlich nicht vollständigen, Auf-zeichnungen des Vereins angewiesen. Andererseits gehöre ich selbst nicht zu den Zeitzeugen der damaligen Geschehnisse.
Vor und unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg fanden jeden Rosenmontag im Gasthaus Hirsch Vagabundenbälle statt. Diese gingen aus den Junggesellenabenden hervor.

1924

Unter Führung von Anton Ruh, langjähriger Vorstand des Turnvereins Oberachern,  wurde ein großer Fastnachtsumzug aufgestellt. Bedingt durch die Inflation war die Reichsmark nahezu wertlos geworden. Durch den Gesangverein wurde für den Umzug eine Altweibermühle gebaut. Ein junges Mädchen, in eine Fahne eingehüllt, drehte an einer Getreidemühle, mit deren Hilfe das Inflationsgeld nach hinten heraus geblasen wurde. Es sollen lauter 20.000,- Reichsmarkscheine gewesen sein.

Es wird berichtet, dass man Zigeuner und Goldgräber spielte. Bei einem Bürger waren im vorangegangenen Jahr Zigeuner zu Besuch gewesen. Sie erzählten, als sie in der Küche saßen, dass im Keller des Hauses Gold zu finden sei. Während die Hausbewohner in ihrem Keller nach Gold suchten, wurde die Wohnung durch die Zigeuner leer gemacht.

Die Kehrseite war dann, dass der gefrotzelte Goldsucher die Schwarzbrenner nachmachte.

Karl Gartner aus Gamshurst wusste zu berichten, dass er zusammen mit Freunden mit dem Fahrrad nach Oberachern zur Fastnacht gefahren war. Dort angekommen zog man sich bei den Bauern um und ging Schnurren. Musik gab es damals in allen Oberacherner Wirtschaften. Die Lokale sollen immer voll gewesen sein.

Es war vier Wochen lang Schnurren, dreimal in der Woche, nämlich mittwochs, samstags und sonntags.

1925

Durch den Turnverein wurde im Saal des Gasthauses Adler ein Ball mit dem Motto „Zirkus“ veranstaltet. Als Löwenbändiger tat sich Hermann Drexler hervor. Man erinnert sich, dass ein Chinese am Drahtseil von der linken Wand im Adlersaal durch das Fenster in den Vorgarten an der Straße rutschte.

 

             

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Die Fastnacht fand unter der Leitung von Anton Ruh statt. Schnurrabende fanden im Hirsch, Rössel, Löwen und Rebstock statt.

 

1929

August Schmitt, von Natur aus mit rotblondem Haar, saß zur Fastnachtszeit im Adler. Zur fortgeschrittenen Stunde wurden ihm mit der Mine eines Tintenstifts und Bier die Haare blau gefärbt. Seitdem nannte man ihn „de Blau“.
1930

Willi Schwenk führte durch die Fastnacht.

Hier erinnert man sich an den Jungmännerverein Oberachern. Dieser bestand aus drei Gruppen:

-Jugendgruppe bis 18 Jahre

- Ledige

-Senioren (Verheiratete)

Diese Gruppe stellte an Fastnacht eine „Froschgruppe“ dar. Die Gruppe hatte eine Fahne, auf der mit Öl gemalt ein Frosch dargestellt war. Diese Fahne wurde im Jahr 1945 von den Franzosen bei einer Hausdurchsuchung mitgenommen.

1931

Pfarrer Marbe veranstaltete am Fastnachtssonntag mit den Kindern eine Kinderfastnacht und ging mit ihnen und mit Musik durch das Dorf und durch die Wirtschaften.

Diese Veranstaltung führte Pfarrer Marbe von etwa 1926 bis 1933 durch.

1936

Bildung eines Narrenrats unter der Führung von Narrenvater Otto Kasper.  Auftakt zum Fasching am Folgetag unter Beteiligung des Musikvereins in Form eines Umzugs durch Oberachern.

Auf Beschluss des Narrenrats wurde am Fastnachtssonntag ein Fußballländerkampf zwischen „Apfelsinien“ und „Polentinia“ ausgetragen. Werbung erfolgte in verschiedenen Zeitungsartikeln, gekrönt von einer Annonce im Mittel-badischen Boten am Fastnachtssamstag, die 14,- RM kostete. Mit Hilfe von gespendetem Papier, einer Matrize und der geliehenen Umdruckmaschine der Gemeinde wurden Flugblätter produziert. Der Löwenwirt, B. Ronecker, hatte den Text verfasst. Im Anschluss an das Fußballspiel wurde ein Kinderwagenrennen veranstaltet.

Am Abend des Fastnachtssamstags wurde vom Männergesangverein eine Faschingsveranstaltung, betitelt „Dürkheimer Wurstmarkt“ abgehalten.

Der Jungmännerverein Oberachern bildete einen Spielmannszug (Pfeifer und Trommler).

    

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Spielmannszug des Jungmännervereins

1937

Der „kleine Narrenrat“ (fünf Personen) wurde durch Otto Kasper geführt.

Die Teilnehmerliste einer Versammlung der „Narrengesellschaft Oberachern“ wies 36 aktive und 20 passive Mitglieder aus.

1946

Erste Anfänge eines fastnächtlichen Neubeginns nach dem Zweiten Weltkrieg, Oberachern war noch durch die französische Armee besetzt, fanden im Hause von Stefan Kininger statt. Er hatte Bekannte eingeladen. Die Gäste, ungefähr 12 Personen, wurden sofort nach Eintreffen fastnächtlich verkleidet. Alkoholische Getränke, damals sowieso knapp, gingen gegen Mitternacht aus. Diese erste „Prunksitzung“ wurde bis ungefähr 4 Uhr morgens mit Wasser weitergeführt.

1947

Wie im Vorjahr wurde im Hause Kininger Fastnacht gefeiert. In diesem Jahr kamen aber die Gäste bereits maskiert zu ihm.

1949

Erster Narrenumzug nach dem Krieg mit tatkräftiger Unterstützung des Musikvereins und der Grundschule. Die Schulkinder erhielten „Am Grünen Wasen“ während des närrischen Spektakels von den Anwohnern Äpfel und beim Heuschmid-Müller wurde ihnen Brot verabreicht. Die Erwachsenen erfreuten sich an einem Glas Wein oder sprachen dem Most zu.

 

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Otto Kasper und Alois Tisch

1950

August Ronecker und Anhang gingen mit schwarzem Frack und Zylinder durch die Wirtschaften des Orts.

1952

Bildung eines ersten Elferrats in der Nachkriegszeit, dem auch zwei Damen, Maria Doll und Paula Zink, angehörten. Der Elferrat trat in Frack und Zylinder mit rotem Band auf.

1953

Nachdem das Fastnachtstreiben in Oberachern von Jahr zu Jahr zurückging, hatten sich Anfang Februar im Gasthaus Rebstock eine stattliche Anzahl von Frauen und Männern zusammengefunden, um die Narrhalla Oberachern wieder ins Leben zu rufen.

August Ronecker wurde zum Narrenvater gewählt. Es wurden zwei Faschingsumzüge durchgeführt. Die Bevölkerung wurde mit einem Flugblatt unter dem Motto „Alles macht mit“ eingeladen.

Erstmals fand eine Schudiverbrennung statt.

1954

Albert Baudendistel löste August Ronecker als Narrenvater ab. Bildung eines Elferrats, Ausstattung mit Mützen und Kutten.

Die Kutten waren aus gutem Messdienerstoff, der über das Pfarramt beschafft wurde. Ulrich Vogt fungierte als Zuschneider und die Schwestern des Kindergartens, unterstützt durch die Elferratsfrauen, nähten im Kindergarten die neue Kleidung.

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Damen- und Fremdensitzung im Adlersaal

Verbindungsaufnahme mit dem Elferrat des Gesangsvereins „Edelweiss“ in Karlsruhe-Daxlanden mit der Bitte der Patenschaftsübernahme. Verhandlungsführung durch Ernst Schäfer.

Am 09. Januar Versammlung im Gasthaus Hirsch, zu der die gesamte Bevölkerung eingeladen war. Man hatte den festen Entschluss, eine anständige Fastnacht aufzuziehen, bei der auch das Schnurren wieder mehr zur Geltung kommen sollte. Das kommende Motto sollte „Oberacherns Märchenhimmel“ lauten.

Narrenvater Albert Baudendistel in einem Brief an die Bevölkerung:          

…denn tanzende Masken allein machen eben allein keine Fastnacht…

Fastnachtsunterhaltungsabend durch die Musikkapelle Harmonie Oberachern. Darüber hinaus große Damen- und Fremdensitzung des Elferrats und Preismaskenball, zwei Umzüge. Die Gemeindeverwaltung erlies auf Antrag der Narrhalla den Oberacherner Wirten die Vergnügungssteuer und zahlte die insgesamt 60,- DM an die Schudipolizei aus.

        

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Schudipolizist Erwin Schindler

Traditionsmäßige Festlegung der Schnurrtage auf Mittwoch, Samstag, Sonntag. Rosenmontag Junggesellenball unter Beteiligung des Elferrats im Gasthaus Hirsch.

Erstausgabe einer Narrenzeitung in Oberachern, hergestellt durch Fritz Dörsam. Auflage 334 Exemplare. Am Gasthaus Hirsch wurde ein Narrenbriefkasten aufgehängt, in den die Bürger ihre Kenntnisse über Ereignisse im Ort schriftlich ein-werfen konnten.

Stiftung von zwei Kästen Bier durch die Brauerei „Schrempp-Prinz“ in Karlsruhe.

Schnurrabende mittwochs, samstags und sonntags, wobei hier hauptsächlich getanzt worden ist.

          

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Zeremoniemeister Otto Kasper

1955

Alois Tisch wurde zum Narrenvater gewählt. Zwei Fastnachtsumzüge in Oberachern. Kampagnenmotto: „Verkehrtes, närrisches Allerlei“. Junggesellenball am Rosenmontag im Hirsch.

Der Stierkampf soll die hervorragendste Nummer des Jahres gewesen sein. Innen im Hals des Stiers war eine mit echtem Blut gefüllte Schweinsblase angebracht, die sich nach dem Stich des Stierkämpfers in den Schnee entleerte.

 

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Karl Doll als Torero

 

1956

Josef Ronecker wurde Erster Vorsitzender der „Narrhalla“ im Heimat-u. Verkehrsverein Oberachern. Jahresmotto „Menschen und Tiere aller Kontinente“, jedoch keine Veranstaltungen der Narrhalla Oberachern.

Austausch der Patenschaftsurkunden mit dem Elferrat Daxlanden 1910 e.V.

1957

Fritz Winzer wurde I. Präsident und Narrenvater der Narrhalla Oberachern.

Vorstandsbeschluss des Heimat- und Verkehrsvereins, jetzt unter Vorsitz von Josef Ronecker, dass die Narrhalla künftig als selbstständige Organisation außerhalb des Vereins weiter existieren soll. Eine Prüfung der Satzung des Heimat- und Verkehrsvereins ergab jedoch, dass die Narrhalla Oberachern zu keiner Zeit diesem Verein angehört hat.

  

Chronik8

 

Der Elferrat in den fünfziger Jahren, von links nach rechts: Alfred Wehrle, Ulrich Vogt, Erwin Schindler, Friedrich Doll, Josef Ronecker, Gertrud Wolf, Alois Tisch, Franz Baumann, Wilhelm Zimmermann, Otto Kasper, Robert Bohnert, Stefan Kininger, Fritz Winzer

1958

Die Gemeinde Oberachern bezuschusste die Kinderspeisung nach dem Kinderumzug mit 80,- DM. Teilnahme mit einem Elferratswagen am Kinderumzug. Damen-und Fremdensitzung im Gasthaus Adler.

1959

Kinderumzug mit anschließendem närrischem Programm und Narrenspeisung im Gasthaus Adler. Erstmaliger Auftritt der Prinzengarde, bestehend aus Aktiven des Turnvereins während der Damen- und Fremdensitzung. Umzug durch Oberachern am Fastnachtssonntag. Der „Oberacherner Narrenspiegel“ erschien bereits im sechsten Jahrgang.

1960

Franz Baumann übernahm das Amt des I. Präsidenten der Narrhalla Oberachern.

 

1961

Damen- und Fremdensitzung, erstmals in der als Urwaldhalle dekorierten Turnhalle unter dem Motto „Als närrisches Entwicklungsland ist Oberachern weltbekannt!“. Bewirtschaftung der Veranstaltung durch den Heimat- und Verkehrsverein.

1967

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Präsident Fritz Mayer (links im Bild)

Fritz Mayer wurde zum neuen Präsidenten der Narrhalla Oberachern gewählt.

Motto: „Stellt ihn ab, den Arbeitskarren- Hellau, die Bahn frei für die Narren!“

1968

Die Narrhalla Oberachern wurde eingetragener Verein (e.V.). Kampagnenmotto „Und wird der Mond auch bald be-wohnt – wir feiern Fastnacht wie gewohnt!“

1969

Große Prunk- und Fremdensitzung in der Turnhalle. Umzug am Fastnachtssonntag.

Otto Kasper wurde erstes Ehrenmitglied der Narrhalla Oberachern e.V

1971

Erster Hemdglunkerumzug am Schmutzigen Donnerstag.

1972

Erstmals fanden zwei Prunksitzungen in der Turnhalle in Oberachern statt. Auszug aus dem Jahresprotokoll:

„Während des Programmes am ersten Abend zeigten langhaarige Jugendliche, welche auf der Empore saßen, wie man durch Intoleranz und Zerstörungswut ein Programm in seiner Harmonie stören kann. Sie zer-depperten Flaschen und Gläser, welche die Aktiven am folgenden Morgen in Form von Scherben kiloweise wieder auffegen durften.“

 

Man erinnert sich, dass bei den Aufräumarbeiten am Morgen nach einer Veranstaltung eine Weinflasche in Er-mangelung eines Korkenziehers durch einen gezielten Pistolenschuss geöffnet wurde.

Kinder- und Hemdglunkerumzug am Schmutzigen Donnerstag.

1973

Gespräche zur Gründung der Jockelegruppe, begrenzt auf 20 Personen. Einstudierung eines Jockele-Tanzes im katholischen Gemeindehaus durch Gisela Fietz.

 

          

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Jockeletanz

 

1974

Ulrich Faist wurde zum I. Präsidenten der Narrhalla Oberachern e.V. gewählt.

Gründung der Jockele-Gruppe mit erstem Auftritt in der Öffentlichkeit. Der „Jockele-Guck“ wird Symbolfigur der Oberacherner Fastnacht.

 

 

 

   

 

Acherner Zeitung vom 04. Februar 1974

1977

Hermann Bieler wurde I. Präsident.

1979

Stefan Klumpp schnitzte die Masken der Jockelegruppe. Unkostenbeitrag pro Maske 20,- DM.

               

Die Jockelegruppe 1979

Erster Jockeleball in Oberachern wurde zu vollem Erfolg.

 

        

Jockeletanz

1981

Einweihung des Narrenkellers unter der Turnhalle als Vereinsheim. Es gründete sich der Ortenauer Narrenbund. Die Narrenzunft Oberachern zählte zu den Gründungszünften.

 

1982

Die maximale Anzahl der Hästräger in der Jockelegruppe wurde von zwanzig auf dreissig erhöht.

1983

Die Narrhalla Oberachern e.V. benannte sich in Narrenzunft Oberachern e.V. um, der I. Präsident wurde zum Ober-zunftmeister.

Die Saalfastnacht hatte das Schnurren in den Wirtschaften vollständig verdrängt, was man auf die hohen Kosten für die Tanzkapellen zurück führte.

1985

11-jähriges Jubiläum der Jockelegruppe. Neugestaltung des Fastnachtssonntags als Spielenachmittag für Kinder.

Rudolf Jülg, Waldulm fand das Dokument „Amtliches Verkündigungsblatt des Prinzen Carneval närrischer Regierung“ vom 18.02.1890, eine Narrenzeitung, in der eine „Narrhallia Oberachern“ Erwähnung findet.

1987

Joachim Wörner wurde zum Oberzunftmeister gewählt.

1990

Otto Dinger wurde neuer Oberzunftmeister der Narrenzunft Oberachern.

1992

Joachim Wörner wurde erneut zum Oberzunftmeister gewählt.

1996

22-jähriges Jubiläum der Jockelegruppe.

1999

Rudi Zimmermann wurde neuer Oberzunftmeister der Narrenzunft Oberachern e.V.

Neugründung der Leprechaun´s Oberachern e.V. als zweiter Fastnachtsverein im Ort.

2001

Die Tanzgarde, bisher Bestandteil des Turnvereins, trat zur Narrenzunft über und wurde neue vereinsinterne Gruppe.

2004

Gründung der Keltengruppe. Herstellung der Masken durch Rudi Zimmermann.

     

       

2007

Achim Maier wurde zum neuen Oberzunftmeister gewählt.

2008

Thomas Michel wurde Oberzunftmeister.

2009

Gründung der Eiskellerdämonen Oberachern als dritte Zunft in Oberachern.

2010

Neugründung der Bergseehexen Oberachern als vierte Fasnetszunft im Ort.

2011

Mit den Glaswalddämonen Oberachern entstand die fünfte Fastnachtszunft.

2012

Die Narrenzunft Oberachern feierte Jubiläum

1 x 11 + 1 Jahr (122 Jahre) Fastnacht im Ort

44 Jahre eingetragener Verein (e.V.)

11 Jahre Tanzgarde

2013

Erstmals wurde durch alle fünf Narrenzünfte Oberacherns am schmutzigen Donnerstag ein gemeinsamer Narrenbaum auf dem Kirchplatz gestellt.

 

    

     

Als Narrenbaum wurde der ehemalige Weihnachtsbaum, nach erfolgreicher Modifizierung, wieder verwendet.

 Die Schudiverbrennung am Abend des Fastnachtsdienstags erfolgte ebenfalls als gemeinsame Veranstaltung.

 

2015

Die Keltengruppe feierte ihr 11-jähriges Bestehen.

Claudia Köppel wurde zur Oberzunftmeisterin gewählt, Thomas Klotter zum Zunftmeister.

 

2016

Für die Keltengruppe wurde eine neue Maske entworfen und der Öffentlichkeit vorgestellt. Geschnitzt wurden sie durch Herrn Berthold Eble, Nordrach.

     

    

 Die Kampagne steht insgesamt unter dem Zeichen des 60-jährigen Patenschaftsjubiläums mit dem Elferrat Edelweiss Daxlanden 1910 e.V.

Vorgespräche bzgl. der Gestaltung des Jubiläums wurden beim Sommerfest in Daxlanden geführt.

Gemeinsam wurde durch beide Vereine ein Auftritt einstudiert, der beim Jockeleball in Oberachern und bei der Prunk- und Fremdensitzung in Daxlanden aufgeführt wurde. Ein erstes Training hierzu fand während einem Hüttenwochende unserer Daxlandener Freunde auf der Brandmatt statt.

 

 

 

       

Oberachern nahm beim Umzug in Daxlanden teil - Daxlanden beim Umzug in Achern. Die Umzüge wurden durch beide Vereine gemeinsam "in einem Block" mit gleicher Startnummer durchgeführt.

       

      

 Der Narrenbaum wurde am Fastnachtsdienstag gefällt, der Schudi aber wegen der Wetterlage (Starkregen und Sturm) nicht verbrannt.

 

2017:

 

 

 

 

 

 

 

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In der Zeit vom 11.11 bis Aschermittwoch,Rest des Jahres einmal im Monat

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